Alternative Ideen

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Ulrich Moeckel | Architekt aus Suhl | Maerz 2006


Bereits bei der Planung des Centrums 1968 wurde die Idee einer zweiten Fussgaengerebene vom Steinweg am Warenhaus vorbei bis hin zu einer spaeteren Bebauung des Lauterbogens geboren, erinnert er sich. Seinerzeit habe sich das nicht realisieren lassen, jetzt koennte man im Zuge der Umbauarbeiten diese zweite verkehrsfreie Fussgaengerzone Wirklichkeit werden lassen.

Moeckels Vorschlag fuer die bauliche Gestaltung am Herrenteich umfasst zwei Dinge, wie die abgebildete Zeichnung zeigt. Zum einen nutzt er den bereits vorhandenen Fussweg rund um den Kaufhof. Und er schlaegt vor, Parkflaechen fuer Autos unter eben dieser Fussgaengerebene anzuordnen. Diese vergroesserte Ebene koenne sich bis zum Herrenteich fortsetzen und an ihrem Ende als markanten Eckpunkt die Wendeltreppe wieder aufnehmen.

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Christian Jueptner | Gestaltungsvorschlag fuer ein Shopping-Center im ehemaligen CENTRUM-Warenhaus | Student (BU Weimar) aus Suhl | Maerz 2006



Vorhandene Potentiale nutzen!

Der abgebildete Gestaltungsansatz stellt einen Versuch dar, unter Beibehaltung stadtbildpraegender und identitaetsstiftender Elemente des Centrum-Warenhauses ein Shopping-Center nach heutigen Massstaeben in den Bestand zu implementieren und eine Alternative zum Neubau eines Parkhauses zu finden.

Eckpunkte des Entwurfs:

*** Nutzung der oberen (zum Abriss bestimmten) Geschosse als Parkierungsebenen (insg. >200 Stellflaechen)

*** Erschliessung der Parkebenen ueber eine Spindelrampe, die z.B. farbig illuminiert als Werbetraeger eines neuen Centrums den dynamischen Mittelpunkt am Atrium bildet

*** Anlage eines lichtdurchfluteten Atriums zur Belichtung der Einkaufspassagen und Rolltreppen zur Erschliessung

*** optimale Orientierung durch klare Wegefuehrung

*** Schaffung von flexibel nutzbaren Verkaufsflaechen

*** Foerderung eines zusammenhaengenden Shopping-Erlebnisses zwischen Steinweg und Lauterbogen-Center

Das ehemalige Warenhaus besitzt in seiner heutigen Gestalt das Potential, wieder zu einem ueberregionalen Markenzeichen fuer den Einzelhandel der Stadt Suhl zu werden. Starke Bilder erkennen und nutzbar machen.

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... Die Nutzung der oberen Geschosse

Innovative Handelsimmobilien in der Innenstadt zeigen, das die Nutzungsvielfalt innerhalb eines Shopping Centers durchaus zum Erfolg eines solchen beitragen kann.

Urban-Entertainment-Center

Gerade in touristisch gepraegten Regionen, wie dem Thueringer Wald eroeffnet sich dabei ein Potential, den Besuchern der Region ein vielfaeltiges Angebot auch fuer Regentage zu bieten und die Kunden fuer einen laengeren Aufenthalt im Center zu annimieren, eines der wichtigsten Ziele moderner Einkaufszentren.

Neben der Anziehungskraft der Ankermieter (welche das neue Center noch nicht vorzuweisen hat) tragen Nutzungen ausserhalb des Einzelhandels dazu bei, die gesamte Innenstadt wirklich zu beleben. Sie bieten auch Leuten aus der Region ein abwechslungsreiches Angebot fuer einen Ausflug nach Suhl.

Ein Center nach dem althergebrachten Schema unterscheidet sich dabei nicht von den anderen, und ist deshalb Konkurrenz und ebenfalls auf lange Sicht von Leerstand bedroht. Auch deshalb:

Neue Wege mit dem Alten statt Alte Irrpfade mit dem Neuen!

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in Bearbeitung...

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